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Nephropathie

Oberbegriff für die Erkrankung der Niere

 

Nierenbeckenentzündung

Das Nierenbecken ist der Hohlraum der Niere. Der Urin, der von den Nieren hergestellt wird und durch das Nierenbecken fließt, ist für gewöhnlich steril. Bei einer über den Blutweg erzeugten oder zumeist von der Blase her aufsteigenden Infektion des Urins kommt es zu einer Nierenbeckenentzündung. Eine solche Erkrankung ist schwer und muß im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt werden. Auch heute noch gibt es einen Übergang von einer Nierenbeckenentzündung in eine Urosepsis. Auch heute noch sterben an einer Sepsis bis zu 25% der Patienten.

 

Nierenkolik

Wellenförmig verlaufendes Schmerzereignis im Bereich der Nieren, bedingt durch eine akut einsetzende Abflussbehinderung des Harnes aus der Niere.

Häufigste Ursache ist ein Stein, der den Harnleiter (Verbindung zwischen Niere und Blase) passiert. Aber auch Infektionen, Blutungen oder Tumore können Koliken auslösen.

Die Kolik ist häufig begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Darmverstopfung. Tritt Fieber hinzu, droht eine Urosepsis; eine lebensbedrohliche Komplikation, die einer sofortigen Behandlung bedarf.

 

Nierensteine

Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen, in der Niere (Nierensteine), dem Harnleiter, der Blase und in der Harnröhre. Das Material, aus dem sie bestehen, ist unterschiedlich, doch in den meisten Harnsteinen ist Kalzium enthalten.

Rund fünf Prozent der Bevölkerung haben Harnsteine, die aber nicht immer Beschwerden verursachen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr liegt das größte Erkrankungsrisiko. Wer Harnwegsinfekte hat, hat auch häufiger Steine und umgekehrt!

Es gibt verschiedene Ursachen für die Bildung von Harnsteinen: Viele Menschen trinken zu wenig, durch die zu hohe Konzentration des Urins bilden sich Ablagerungen in Form von Steinen. Auch wenn der Harn nicht richtig abfließt, können sich zum Beispiel in der Harnblase Steine bilden. Der Säuregehalt des Urins spielt bei der Bildung von Steinen ebenfalls eine wichtige Rolle.

 

Nykturie

Häufiges nächtliches Wasserlassen