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Überlaufblase / Überlaufinkontinenz

Die Überlaufinkontinenz schließlich entsteht, wenn der Urin durch ein Hindernis hinter der Blase nicht richtig abfließen kann und die Blase schließlich „überläuft". Auch eine Schädigung des Nervensystems (durch Diabetes, Alkoholismus) kann zum Überlaufen führen. Eine häufige Krankheit, die diese Form der Inkontinenz auslöst, ist die eine Prostata-Vergrößerung (Hypertrophie).

 

Ulcus molle (weicher Schanker)

Der weiche Schanker ist in Mitteleuropa selten, aber in tropischen Ländern recht häufig. Die ersten Anzeichen treten 2 bis 6 Tage nach der Ansteckung auf: am Ort der Ansteckung finden sich rötliche Geschwüre, oft mit zackigem Rand. Die Lymphknoten in der Nähe dieser Entzündung können geschwollen und schmerzhaft sein. Frauen sind oft Überträger, d. h. sie haben keine Beschwerden, sind aber ansteckend. Unbehandelt können sich in manchen Fällen sogenannte Fisteln ausbilden, also zusätzliche Gänge im erkrankten Gewebe. Beim Mann zum Beispiel ein „Nebenausgang" der Harnröhre zur Eichel.

Die Übertragung erfolgt fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr. Eine indirekte Übertragung (Schmierinfektion) ist möglich. Kondome und normale Körperhygiene schützen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Wichtig ist die Partnerbehandlung.

 

Ultraschall

Der Ultraschall ist ein bildgebendes Verfahren, das ganz ohne Strahlen auskommt. Ein kleiner Tonerzeuger (Schallkopf), den man auf die Körperoberfläche aufsetzt, ruft sozusagen in den Körper hinein. Das Echo der zurückgeworfenen Schallwellen misst das Gerät und kann so aus der Menge und der zeitlichen Abfolge der Schallechos Bilder erzeugen.

 

Ureter

Der Ureter ist der Harnleiter, also das schlauchartige Organ, das den Urin von der Niere in die Blase transportiert. Der Ureter zeigt eine wellenförmige Bewegung in Richtung Blase.

 

Urethra

Die Urethra ist die Harnröhre

 

Urethritis

Harnröhrenentzündung

 

Urgeinkontinenz

Von der Drang oder auch Urgeinkontinenz spricht man, wenn die Blasenentleerung unwillkürlich erfolgt bzw. ein starker Harndrang zu einer nicht unterdrückbaren Blasenentleerung führt.

 

Uroflow

Harnflussmessung

 

Urosepsis

Auch heute noch lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion der harnableitenden Wege, es sterben trotz aller heute möglichen Antibiotika noch bis zu 25% der Erkrankten an einer Sepsis. Auf dem Boden einer Harnabflussstörung bei gleichzeitig bestehendem Harnwegsinfekt kommt es zu Fieber, Schüttelfrost, Krankheitsgefühl und Schmerzen. Die Urosepsis ist durch den Übertritt von Bakterien aus dem Urin in die Blutbahn bedrohlich.