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Karzinom

Bösartige Tumore (Karzinome) werden durch entartete Zellen verursacht, welche sich maßlos vermehren. Der natürliche, sich selbst regulierende Zelltod ist dann ausgeschaltet.

Bei einigen Krebsarten sind Veränderungen des Genmaterials als Auslöser bekannt. Radioaktive Strahlen und weitere krebsauslösende (kanzerogene) Stoffe, wie beispielsweise Benzol, können das Entstehen einer Tumorerkrankung ebenso auslösen wie bestimmte Viren. Bei Lungenkrebs ist es beispielsweise oft der Rauch von Zigaretten, der den Krebs verursacht. Unbehandelt führen Krebsleiden meist zum Tode.

 

Katheterismus

Einführung eines Katheters in ein Hohlorgan (z. B. Harnröhre) zu diagnostischen oder Behandlungszwecken

 

Kondylome

So werden Feigwarzen genannt, die durch durch Papillomaviren verursacht werden. Sie machen sich bemerkbar als Warzen (in fortgeschrittenen Fällen auch in Form blumenkohlähnlicher Gebilde) am Glied, an oder in der Scheide, am Anus oder im Darmausgang.

Es gibt viele verschiedene Arten solcher Papillomaviren, von denen nicht alle sexuell übertragbar werden oder Warzen verursachen. Einige Arten infizieren die Schleimhäute im Genitalbereich und können, ohne sich zuvor durch eine Warzenbildung bemerkbar gemacht zu haben, nach länger dauernder Infektion Krebs auslösen. Der Gebärmutterhalskrebs bei der Frau, sowie vermutlich auch ein erheblicher Teil der Scheiden-, Penis- und Analkarzinome, sind Folge solcher Infektionen.

Etwa jede 5. Frau im sexuell aktiven Alter ist mit genitalen Papillomaviren infiziert, etwa jede 15. mit Papillomavirustypen, die Krebs verursachen können. Die Zahl der männlichen Virusträger ist nicht bekannt.

Besondere Probleme stellen die Warzen bei unkontrolliertem Wachstum dar; zum Beispiel, wenn die Körperabwehr durch eine andere Erkrankung geschwächt ist. Große Warzen im Geburtskanal können den Geburtsverlauf beeinträchtigen. Im Enddarm können sie Schmerzen beim Stuhlgang verursachen. Einige Virustypen können nach länger dauernder Infektion Gebärmutterhals-Krebs bei Frauen verursachen.

Die Infektion erfolgt hauptsächlich durch ungeschützten Sexualverkehr. Kondome schützen, wenn sie den Kontakt mit krankheitsbedingten Hautveränderungen oder erregerhaltigen Körperflüssigkeiten verhindern. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht. Außer örtlicher chemischer Behandlung kommt die operative Entfernung mit Skalpell oder LASER in Frage. Die Laserbehandlung ist schonender, stellt allerdinges eine IGe-Leistung dar.